Die Lasermarkierung von Kunststoffen beruht auf der Einkopplung des Laserlichtes. Der Energieeintrag führt zur Karbonisierung oder einem Aufschäumen des Polymers. Eine farbliche Veränderung ist die Folge.

Karbonisierung (thermochemische Reaktion) verursacht einen Umschlag zur dunklen Lasermarkierung, Aufschäumen (Bildung von kleinsten Gasbläschen, die bei der Abkühlung dauerhaft eingeschlossen werden) zu einer hellen Lasermarkierung. Additive können die Absorptionseigenschaften verbessern, wobei der Farbumschlag in der Regel von der thermischen Wechselwirkung des Polymers selbst verursacht wird. Als Strahlquellen können Nd:YAG-, Nd:Vanadat- oder Faserlaser eingesetzt werden.

Mit den Wellenlängen 532nm (grün) und 355nm (UV) unserer endgepumpten Nd:Vanadat Laser können darüber hinaus auch photochemische Prozesse wie etwa Ausbleichen oder Photoreduktion erzielt werden. Vielfach wird die Photoreduktion mit dem ultravioletten Laserstrahl auch als "kalte Markierung" bezeichnet, da praktisch keine nennenswerte Erhitzung und damit kaum Materialschädigung eintritt.
Für diese Anwendung empfehlen wir die Laserbeschrifter: PowerLine E Air Serie, PowerLine E Serie, PowerLine F 20/F 30.