Das Laserschneiden in zwei Dimensionen ist eine Domäne der CO2-Laser. Typische Schneidgeschwindigkeiten für Baustahl liegen z.B. bei 18 m/min für 1 mm, 4,5 m/min für 3 mm und 1,5 m/min für 8 mm Materialstärke. Grundsätzlich erfolgt das Laserschneiden von Metallen durch eine lokale Erwärmung des Materials über seinen Schmelzpunkt im Brennpunkt des fokussierten Laserstrahls. Die erzeugte Schmelze wird durch ein koaxial zum Laserstrahl geführtes Gas ausgetrieben, so dass eine Schnittfuge entsteht.
Speziell bei niedrig legierten Stählen wird typischerweise Sauerstoff als Schneidgas verwendet. Derzeit liegen die maximal verarbeitbaren Plattenstärken durch Laserbrennschneiden von Stahl bei etwa 25 mm.