Systeme zum Laserfeinstschneiden bearbeiten beispielsweise Stents mit Rohrdurchmessern kleiner 200 µm mit Schnittbreiten weit unter 20 µm. Der Laser schädigt die gegenüberliegende Rohrwandung nicht und erlaubt sowohl radiale als auch quasi-radiale Schnittwinkel. Damit sind Öffnungen in feinsten Röhrchen genauso möglich wie das Schneiden von Hohlnadelspitzen.
Der minimale Wärmeeintrag schont auch temperatursensitive Werkstoffe, wie zum Beispiel das häufig eingesetzte Nitinolmaterial. Die Flexibilität der möglichen Schnittführungen ist nahezu unbegrenzt – Schnittkanten mit variablen Winkeln eingeschlossen. Die hohe Qualität der Schnittkanten minmiert unerwünschte Effekte wie Gratbildung, Randaufhärtung und Konizität der Schnitte und reduziert so den Nachbearbeitungsaufwand drastisch. Schnelligkeit und Produktionsausbeute des Laserfeinstschneidens schneiden im Vergleich zu konkurrierenden mechanischen oder chemischen Verfahren oder dem Erodieren ausgesprochen gut ab.
CO2-Laser mit schnellen Scannerköpfen schneiden und perforieren in der Medizintechnik gebräuchliche Folien aus Polymethylmethacrylat, Polypropylen oder gefärbtem Polycarbonat mit hoher Geschwindigkeit und Präzision.

ROFIN StarCut Tube Systeme schneiden koronare Stents mit ca. 8 mm Länge - auch mit engsten Schnittradien in weniger als 1 Minute.
Für diese Anwendung empfehlen wir: StarCut Tube

Nicht-radiale Schnittwinkel erlauben das Schneiden von Hohlnadelspitzen und seitlichen Öffnungen in feinsten Röhrchen.
Für diese Anwendung empfehlen wir: StarCut Tube

Die berührungslose Lasertechnik erlaubt Formschnitte auch bei klebrigen Oberflächen, die mit Messern oder Stanzen nicht effizient zu bearbeiten sind.
Für diese Anwendung empfehlen wir: StarShape