Durch Abscheidung metallischer Pulver mit Laserstrahlung lassen sich Verschleißschutz und Reparaturschichten lokal und mit minimalem Wärmeeintrag aufbringen. Das Pulver wird mit Hilfe eines Trägergases aus einer Düse in die Laserstrahlung eingebracht und an der Oberfläche des Werkstücks lokal aufgetragen. Es entsteht eine porenfreie Schicht mit geringer Aufmischung. Schon mit moderaten Leistungsdichten können Schichten von 0,5 bis 1 mm Dicke und einigen Millimetern Breite mit Geschwindigkeiten von mehreren 100 mm/min aufgebracht werden.
Dickere Schichten und breitere Bahnen werden durch mehrmaliges Abfahren übereinander bzw. nebeneinander erzeugt.
Wegen der besseren Absorption der Laserstrahlung an den Metalloberflächen und Pulverpartikeln bei kürzeren Wellenlängen sind Laser im Wellenlängenbereich 1 µm (meist Festkörperlaser) in der Regel effizienter und wirtschaftlicher zum Pulverbeschichten einsetzbar als CO2-Laser.
Besonders geeignet sind Hochleistungsdiodenlaser, die eine optimale Wellenlänge (800 – 1000 µm) und hohen Wirkungsgrad bei gleichzeitig kleiner Bauform bieten.