Schweißen
Ob in standardisierten Schweißanlagen, kundenspezifischer Systemtechnik oder als Ersatz für konventionelle Schweißtechnologien - der Faserlaser mit Leistungen im Bereich von 500 W bis 2000 W ist besonders vielfältig einsetzbar. Flexibel wählbare Faserdurchmesser aus einem modularen Optikbaukasten ermöglichen die einfache Anpassung an die jeweils geforderte Geometrie der Schweißnähte. Beim Schweißen zählen zudem die Strahlqualität, der Absorptionsgrad in Metallen (Prozesseffizienz) sowie die Betriebskosten - Parameter, die Faserlaser auf günstige und effektive Weise erfüllen.
Schneiden
Höchstgeschwindigkeiten beim Schneiden von Dünnblechen sind ein klares Plus der Faserlaser. Sie sind einfach in 3D-Anlagen wie 5-Achs-Maschinen oder Roboter zu integrieren. Damit sind Faserlaser die optimale Ergänzung zu den für das Schneiden etablierten CO
2-Lasern, die den gesamten Bereich verschiedener Blechstärken abdecken. Auch hochreflektive Materialien wie Kupfer und Messing lassen sich mit Faserlasern hervorragend schneiden.
Hartlöten
Beim Hartlöten ist keine hohe Strahlqualität gefordert, vielmehr überzeugt der Faserlaser bei dieser Anwendung durch seinen hohen Wirkungsgrad. Die flexible Führung der Leistung in Lichtleitfasern - und damit die einfache Kombination mit Kalt- oder Heißdrahtzuführung - machen den Faserlaser über das ganze Spektrum seiner Anwendungen zu einem idealen Werkzeug.
Beschichten
Die CAD-basierte Erstellung von Prototypen, Fertigungsmustern und Serienbauteilen, die Reparatur von Formen sowie die Herstellung verschleißarmer Werkzeuge sind dank der koaxialen Zuführung von Metallpulver und Laserlicht beim Beschichten problemlos möglich.
Besonderes Highlight: Die Variabilität der verwendeten Lichtleitfasern und der damit verbundene Spot-Durchmesser ermöglichen fast jede Abstufung zwischen feinsten Strukturen und maximal aufgetragenen Pulvermengen.
Härten
Laser mit Wellenlängen im Bereich von 1 µm sind die beste Lösung, wenn es um das selektive Härten geht. Durch die geschlossene Regelung der Oberflächentemperatur werden ungewollte Anschmelzungen vermieden. Dazu werden zwischen Strahlquelle und Werkstück spezielle Optiken verwendet, um eine Abbildung zu erzeugen, die der geforderten Härtespur, -geometrie und -tiefe sowie dem gewünschten Härtegrad entspricht.
Spezielle Techniken mit hohen Wirkungsgraden für besondere Anwendungen: Hier sind Faserlaser klar im Vorteil.