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Laserbohren kristalliner Solarzellen

Lasergestütztes Bohren zur Optimierung des Wirkungsgrades der Solarzelle

Auch für Bohranwendungen wird die direkte, dampfdruck-induzierte Schmelzeverdrängung durch Nanosekunden-Laserpulse im Perkussions- oder Trepannierbohrverfahren eingesetzt.

Rückkontakt-Solarzellen

Rückkontakt-Solarzellen

Rückkontakt-Solarzellen eliminieren die sonst nötigen Leiterbahnstrukturen auf der Vorderseite und erhöhen so die solaraktive Fläche und damit den Wirkungsgrad der Zellen. Auch die Verschaltung der einzelnen Solarzellen zu Modulen ist ohne Verbindungen von Vorder- zu Rückseiten realisierbar. Das MWT-Verfahren (Metal Wrap Through) verlegt die für die Verschaltung im Modul nötigen Lötbahnen auf die Rückseite der Solarzelle. Dazu werden pro Solarzelle 25-50 Löcher mit einem Durchmesser von 300-500 μm rasterartig gebohrt und später mit leitendem Material gefüllt. Wird dagegen gleich die gesamte Kontaktierung der negativ dotierten Schicht auf die Rückseite geführt (EWT-Verfahren: emitter wrap through), sind ca. 15.000 Löcher mit einem Durchmesser von 60-70 μm zu bohren. Gütegeschaltete Scheibenlaser bieten für diese Applikationen neben der hohen Leistung im TEM00 Grundmode ein ideales Pulsbreitenregime und damit Durchsatzraten bis zu 5.000 Löcher pro Sekunde.

 

Für diese Anwendung empfehlen wir: Lab System