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Verhaltensrichtlinie

Diese Verhaltensrichtlinie beschreibt verbindlich die an alle Beschäftigten (Mitarbeiter und Führungskräfte) der ROFIN Gruppe gestellten Erwartungen bezüglich ihres Verhaltens gegenüber dem Unternehmen und den Geschäftspartnern. Sie spiegelt die Vision, die Werte und Maßstäbe unseres Unternehmens wider. Zwar kann ein solcher Leitfaden unser wohlüberlegtes Verhalten nicht ersetzen, er hilft uns jedoch dabei, unsere Aufmerksamkeit auf die häufigsten berufsethischen Risiken zu richten, Richtlinien für ein angemessenes Verhalten aufzustellen und die in allen Bereichen von ROFIN vorherrschende Atmosphäre von Ehrlichkeit und Eigenverantwortlichkeit weiterhin zu fördern.

Unsere Grundsätze und Maßstäbe

 

 

Vertraulichkeit

ROFIN-Beschäftigte müssen die Vertraulichkeit von Informationen über das Unternehmen, seine Leistungen und Kunden respektieren und wahren.

Alle Beschäftigten müssen die Vertraulichkeit der ihnen seitens des Unternehmens oder seitens der Geschäftspartner anvertrauten Informationen wahren, es sei denn, sie sind zu deren Veröffentlichung berechtigt oder rechtlich verpflichtet. Vertrauliche Informationen sind alle nicht veröffentlichten Informationen, deren Veröffentlichung den Wettbewerbern Vorteile bringen oder ROFIN und seinen Geschäftspartnern schaden könnten. Die Verpflichtung, vertrauliche Informationen für sich zu behalten, besteht auch dann weiter, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wurde.

 

Ehrliches, verantwortungsvolles Verhalten, Vermeiden von Interessenskonflikten
ROFIN-Beschäftigte sind verpflichtet, sich hinsichtlich aller firmenbezogenen Geschäftsaktivitäten ehrlich und verantwortungsvoll zu verhalten und jede Art von Interessenkonflikt zu meiden, der ihre Fähigkeit, im besten Interesse der Firma zu handeln und zu entscheiden, beeinträchtigen könnte.
Ein „Interessenkonflikt” besteht dann, wenn die privaten Interessen eines Mitarbeiters in irgendeiner Weise störend auf die Interessen der Firma einwirken oder ein derartiger Eindruck entsteht. Eine Konfliktsituation kann entstehen, wenn ein Mitarbeiter, leitender Angestellter oder Geschäftsführer Handlungen unternimmt oder Interessen verfolgt, die es ihm eventuell schwer machen, seine Arbeit für die Firma unabhängig und effektiv durchzuführen. Interessenkonflikte kommen auch zustande, wenn ein/e Beschäftigte/r oder ein Mitglied ihrer/seiner Familie unrechtmäßig persönliche Vorteile aus ihrer/seiner Stellung in der Firma zieht. Jede/r Beschäftigte, die/der sich unsicher ist, ob ein Interessenkonflikt besteht oder in einer bestimmten Situation entstehen würde, sollte dies vorab mit dem Chief Financial Officer (Ingrid Mittelstaedt, Tel. 040 73363-0) von RSTI abklären. Ohne die vorherige ausdrückliche schriftliche Genehmigung von RSTI‘s Chief Financial Officer darf niemand einer Tätigkeit nachgehen, die scheinbar oder tatsächlich einen Interessenkonflikt mit sich bringt.

Jede/r Beschäftigte, die/der sich einer Tätigkeit, eines finanziellen Interesses oder einer Beziehung bewusst ist, die möglicherweise einen Interessenkonflikt hervorrufen könnten, ist verpflichtet, Verantwortliche des Unternehmens über diesen potentiellen Konflikt gemäß den Vorschriften im Abschnitt „Meldepflicht” dieser Richtlinie in Kenntnis zu setzen. 
 
Geschäftschancen
ROFIN-Beschäftigte dürfen kein Firmeneigentum, keine Unternehmensangaben und keine Position zu ihrem persönlichen Vorteil nutzen.
Beschäftigten ist es untersagt, zum eigenen Vorteil Chancen zu nutzen, die im Rahmen der Firmentätigkeiten liegen und in Konkurrenz zu diesen stehen. Beschäftigte sind nicht berechtigt, mit ROFIN zu konkurrieren und schulden es dem Unternehmen, dessen Interessen im Rahmen ihrer Möglichkeiten voranzubringen.

 

Schutz des Firmenvermögens
ROFIN-Beschäftigte müssen das Firmenvermögen schützen und sicherstellen, dass dieses zu legitimen Geschäftszwecken genutzt wird.
Diebstahl, Sorglosigkeit und Verschwendung wirken sich direkt auf die Rentabilität des Unternehmens aus. Alle Mitarbeiter, leitende Angestellte und Geschäftsführer sind für den effizienten Umgang mit dem Firmenvermögen verantwortlich.

 

Fairer Umgang miteinander
ROFIN-Beschäftigte müssen sich im Umgang mit anderen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Wettbewerbern fair verhalten.
Niemand darf einen anderen auf unlautere Weise durch Manipulation, Verheimlichung, den Gebrauch privilegierter oder vertraulicher Informationen, eine falsche Darstellung von Tatsachen oder andere unlautere Praktiken ausnutzen.

 

Befolgen von Gesetzen, Regeln und Vorschriften
ROFIN-Beschäftigte müssen alle sie betreffenden Gesetze, Regeln und Vorschriften achten.
Das Unternehmen setzt sich aktiv für die Befolgung aller Gesetze, Regeln und Vorschriften, inklusive firmeninterner Anweisungen, ein. Beschäftigte müssen in Einklang mit den betreffenden nationalen und internationalen Gesetzen handeln. Dies nicht zu tun ist illegal, wird als nicht verantwortungsvoll angesehen und steht im Konflikt mit den Werten der Firma sowie deren Integrität. Verstöße werden mit Nachdruck behandelt.

 

Pflichten bei öffentlicher Berichterstattung
Es liegt in der Verantwortung der kaufmännischen Führungskräfte und des Chief Executive Officers sicherzustellen, dass finanzielle und andere öffentliche Berichterstattungen und Mitteilungen nur Informationen enthalten, die vollständig, wahrheitsgetreu, aktuell und allgemein verständlich sind.
In dieser Hinsicht sind die kaufmännischen Führungskräfte verantwortlich für Aufstellung und Erhaltung wirkungsvoller Abläufe und Kontrollmechanismen, insbesondere bzgl. Auskünften und Finanzberichten.

 
Meldepflicht
ROFIN-Beschäftigte, die in Kenntnis dessen sind, dass gültige Gesetze, Bestimmungen oder Richtlinien verletzt worden sind oder dass dies in Zukunft passieren könnte, sind verpflichtet, derartige Information umgehend einer zuständigen Person innerhalb des Unternehmens mitzuteilen.
Das Unternehmen setzt sich aktiv für verantwortungsvolles Verhalten in all seinen Geschäftsbereichen ein. Die Firma hat eine „Politik der offenen Tür“ und die Mitarbeiter werden angehalten, ihren direkten Vorgesetzten, ein Mitglied der Geschäftsleitung oder den Chief Financial Officer von RSTI (Ingrid Mittelstaedt, Tel. 040 73363-0) über eventuelle Verstöße gegen die vorliegende Verhaltensrichtlinie in Kenntnis zu setzen. Zudem werden die Mitarbeiter ermutigt, jederzeit mit ihrem direkten Vorgesetzten oder anderen geeigneten Führungskräften zu sprechen, wenn Zweifel über die beste Vorgehensweise in einer bestimmten Situation bestehen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, etwaige Unregelmäßigkeiten anonym unter der Telefonnummer 001-(1)866-495-4218 (USA) zu melden. Kein Mitarbeiter wird in irgendeiner Weise dafür benachteiligt, dass er einen Verdacht hinsichtlich einer Pflichtverletzung oder einer Nichtbefolgung geäußert hat. Eine derartige Meldung wird keinerlei negative Konsequenzen nach sich ziehen.

 

Beachtung dieser Verhaltensrichtlinie, Verstoß dagegen
Jede/r Beschäftigte trägt selbst die Verantwortung dafür, dass ihre/seine Handlungen dem Inhalt und Geist dieser Verhaltensrichtlinie entsprechen. Die Geschäftsleitung muss die Basis für eine Firmenkultur schaffen, deren Prinzipien das Einhalten der Firmenbestimmungen sowie aller anwendbaren Gesetze in den Mittelpunkt stellt. Die in dieser Verhaltensrichtlinie angeführten Grundsätze werden durch die in den firmenspezifischen Mitarbeiterhandbüchern beschriebenen konkreten und ausführlichen Grundsätze und Vorgehensweisen untermauert. Die in diesem Kodex dargelegten Grundsätze und Maßstäbe sind für das Unternehmen von Bedeutung und müssen von uns allen ernst genommen werden. Dementsprechend haben Verstöße dagegen Disziplinarmaßnahmen zur Folge. Derartige Disziplinarmaßnahmen können Verweise, Rückerstattung eventuell seitens der Firma erlittener Verluste oder Schäden sowie die Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach sich ziehen. Unter bestimmten Umständen kann ein Verstoß gegen die Verhaltensrichtlinie auch zu einer Zivilklage oder zur Strafverfolgung oder anderen von der Firma als angemessen erachteten Disziplinarmaßnahmen führen.

 

Befreiung vom Kodex
Jegliche Befreiung eines leitenden Angestellten oder Geschäftsführers (einschließlich des Senior Financial Officers) von der vorliegenden Verhaltensrichtlinie darf nur seitens des Vorstands oder eines Vorstandsgremiums vorgenommen werden und muss nach geltendem Gesetz oder Börsenbestimmungen den Aktionären mitgeteilt werden.

 

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